Titanic

 

Titanic

ein musikalisches Theater in Schräglage von Ueli Blum


Uraufführung:

2009 NiNA Theater im Chäslager Stans, Musik: Roli Kneubühler

2011 nachgespielt vom Sommertheater Schaffhausen in einer neuen Fassung für ein grösseres Ensemble


Rechte:

Rechte beim Autor - Ansichtsexemplare können bei Ueli Bum bestellt werden.


Besetzung: 1 Dame, 3 Herren (spielen über 50 verschiedene Rollen)


Inhalt:

Mit "Titanic" begibt man sich auf die Spuren von Josef und Josefine Arnold aus der Innerschweiz. Ihre Namen waren zu finden auf der historischen Titanic-Passagierliste der dritten Klasse.                          

Diese beiden jungen Menschen liessen alles hinter sich, machten sich auf den Weg in eine neue Welt und eine unbekannte Zukunft und mussten erfahren, dass das Leben ein Wagnis ist und das Undenkbare möglich. Ihre Reise geriet zu einer Suche nach den menschlichen Möglichkeiten zur freien Wahl und Selbstbestimmung einerseits und nach dem Geheimnis des Schicksals andererseits. 

Im Stück „Titanic“ lässt Ueli Blum ihr Schicksal wiederauferstehen, lässt eintauchen in jene Zeit des Übergangs in die Moderne und erinnern an die unzähligen Mythen und Legenden, die sich bis heute um den Untergang der „TITANIC“ ranken: All das lustvoll gespielt, musikalisch in Szene gesetzt und tragikomisch kommentiert aus der Warte der dritten Klasse.

Pressestimmen:

Dass die Arnolds geradewegs in das berühmteste Seeunglück der Geschichte hineingeraten sind, steht ausser Frage. So ist auch in der Aufführung der Untergang des „unsinkbaren“ Schiffs unabwendbar. Dennoch verzichtet Autor Ueli Blum darauf, die Tränendrüsen seiner Zuschauer durch eine herzzerreissende Liebesgeschichte à la Hollywood zu belasten. Stattdessen schafft er ein mitreissendes und humorvolles fiktives Porträt der Arnolds und ihrer Weggefährten.

Die Schauspieler schlüpfen in eine Vielzahl von Rollen und werden zu Matrosen, italienischen Gastarbeitern, britischen Millionären, französischen Musikern, Statuen und Hühnern. Mit einem Augenzwinkern spielen sie auch auf James Camerons Film «Titanic» an, lästern über die Affäre zwischen Rose aus der ersten und Jack aus der dritten Klasse.

Das Resultat ist eine packende Inszenierung einer Geschichte, die von Hoffnungen und Sehnsüchten genauso wie von Eheproblemen und Heimweh, aber auch Unschuld und Naivität handelt. (Solothurner Zeitung)