Smash!

 

Smash!

Ein Jugendstück von Ueli Blum

Nicht nur für Sportliche


Uraufführung:

1988 - luki*ju Theater Luzern

1989 nachgespielt von Theater Bilitz Thurgau

Stückabdruck in „Theater-Räume“, herausgegeben im Lenos Verlag Basel.


Rechte:

Aufführungsrechte bei Hartmann Stauffacher Köln.


Besetzung: 2 Herren


Inhalt:

Das Spezielle an diesem Stück ist, dass es nicht in Theatern, sondern in Turnhallen gespielt wird. Die Zuschauer sitzen wie bei einem Sportturnier rechts und links am Turnhallenrand auf Langbänken. Ideal für Tourneetheater.  Die Schauspieler der Uraufführung (Thomi Truttmann und Adrian Meyer) haben im Anschluss an die Vorstellung mit den Jugendlichen zum Thema Freundschaft und Gewalt gearbeitet. 

Rene und Tobias, zwei jugendliche Freunde, trainieren gemeinsam für ein Badmintonturnier. Während René, der als Verkäufer im Sportgeschäft seines Onkels arbeitet, all seine Kraft und seinen Ehrgeiz dafür einsetzt, das Turnier dieses Jahr zu gewinnen, stehen bei Tobias mehr Spass und Spiel im Vordergrund. Dass Tobias neuerdings mit der ehemalige Freundin von René liiert ist, belastet die Beziehung zusätzlich. Die unterschiedlichen Auffassungen von Sport und Freundschaft prallen aufeinander, das Badmintontraining wird zur Zerreissprobe, der Badminton-Match zum Duell.

Pressestimmen:

So belanglos und unprätentiös das das Zweipersonenstück von Ueli Blum daher kommt,  so unverblümt geht es unter die Haut. Das Stück lebt von der einfachen Dialogführung und - es wird immer in Turnhallen zur Aufführung gelangen - von steter Bewegung. Es steuert zudem auf einen offenen Schluss hin, was ein Weiterführen der Handlung ermöglicht. (Luzerner Neuste Nachrichten)

Wenn auch luki*ju primär für Kinder und Jugendliche spielt ist „Smash!“ für Erwachsene nicht minder interessant, weil es diese ebenso betroffen macht. Obwohl die Dialoge keine untergeordnete Rolle spielen, lebt das Stück vor allem von den ausdrucksstarken Bildern. Auf der Seite von René, dem Ehrgeizigen und Zielstrebigen, herrscht militärische Auslegeordnung und dominiert der Geruch von Massagecrème, während drüben bei Tobias Kleidungsstücke chaotisch verstreut herumliegen. (Vaterland)

„Ziel erreicht“ - oder noch mehr: Das Luzerner Kinder und Jugendtheater luki*ju kann sich auf die Schulter klopfen. Sein jüngstes Projekt „Smash!“, ein Theaterstück rund um den Sport, haben die Kinder nicht nur begeistert aufgenommen, sondern nachher auf dem Pausenplatz auch gleich selber in verschiedenen Szenen durchgespielt. Die Begeisterung ist auch nicht schwierig nachzufühlen für jene die „Smash!“ gesehen haben: Was sich da bot war nicht nur ein Theaterstück im üblichen Sinne, da wurde auch Breakdance, Zeitlupenmatch und überhaupt viel Bewegung angeboten. (Luzerner Tagblatt)