Pa dö döö

 

Pa dö döö

Eine fast alltägliche Liebesgeschichte von Ueli Blum


Uraufführung:

1994 - zamt & zunder Baden

1997 nachgespielt vom Jungen Theater Wilhelmshaven


Rechte:

Rechte bei Hartmann Stauffacher Köln


Besetzung: 1 Dame, 2 Herren


Inhalt:

Eine kleine Geschichte, wie sie jeden Tag zu jeder Stunde irgendwo passiert. Und doch nimmt jeder dieser Geschichten ihren eigenen Lauf, findet zum guten oder schlechten Ende. Und weil wir sie alle schon kennen, diese Geschichte, können wir nicht davon lassen, wollen wir sie immer wieder neu, anders hören. Drei SchauspielerInnen erzählen und spielen die Geschichte der beiden Jugendlichen  Tom und Manuela.

Die 16 jährige Manuela hat eben ihren Job als Serviertochter aufgegeben, weil sie von ihrem Chef sexuell belästigt wurde. Sie trifft auf den siebzehnjährigen Hobbyschlagzeuger Tom, der seine liebe Mühe im Gymnasium hat und schliesslich auch rausfliegt. Sie treffen sich, umkreisen sich und sie trauen sich nicht. Beim dritten Treffen die ersten zärtlichen Berührungen, der erste zaghafte Kuss. Die Beziehung geht ihren Gang: Sie schlafen miteinander und sind anschliessend ziemlich sprachlos.

Nachdem Manuela Schwierigkrieten mit ihren Eltern bekommt, sehen sie sich wieder. Manuela deutet an, sie könnte schwanger sein. Es gibt Streit, der in der grossen und immer wiederkehrenden Frage endet: Warum sind wir eigentlich zusammen, wir sind ja so verschieden. Also geht man wieder auseinander. Das scheinbar „Normale“ hat die beiden in ihren Dunstkreis geschlossen.

Die Schauspieler der Uraufführung haben im Anschluss an das Stück die jugendlichen Zuschauern in Form eines Forumtheaters Variationen zu den einzelnen Szenen spielen lassen.


Pressestimmen:

Pa dö döö kommt an, haut hin, trifft ins Schwarze. Es wird ohne äusseren Schnick-Schnak gearbeitet, ohne Bühnenbild und Requisisten, nur mit drei Stühlen und der Phantasie der Zuschauer. Das macht den Abend besonders mitreissend: Jeder kann seine ganz persönlichen Empfindungen hineindenken in dieses „pa dö döö“. Aber - irgendwie - kommt wohl auch jeder zum Schluss, dass es genau so sein muss (oder war), wenn man sich zum ersten oder zweiten Mal richtig verknallt, wenn man aufbricht, die Liebe zu entdecken und mit ihr das Leben. (Badener Tagblatt)

Herrlich frisch, komisch, anrührend - das ist Pa dö döö. Ein Stück Jugend, so lebendig und mitreissend, der Publikumsrenner zwischen Ems und Weser. (Wilhelmshavener Zeitung)