Man sieht nur, was man weiss

 

Man sieht nur, was man weiss

ein Theaterstück von Ueli Blum für Kirchenräume


Uraufführung:

Uraufführung: April 2013 NiNA Theater in der Stiftskirche Beromünster; Musik Erich A. Radke


Rechte:

Rechte beim Autor


Besetzung: 1 Dame, 3 Herren


Inhalt:

Ein Restauratoren-Team an der Arbeit. Ein geheimnisvolles barockes Marienbild, das plötzlich auftaucht. Ist es echt? Ist es gefälscht? Kunz, der Kunstfachmann, versucht hinter den Schleier aus Staub und Patina zu dringen, hadert mit dem Gewesenen und stösst an seine persönlichen Grenzen. Die Geister der Vergangenheit tauchen auf und der lebensfreudige Barockmaler Josef Ignaz Weiss fordert Kunz zusätzlich mit seinen Glaubensfragen und Ansichten über die Liebe. Helen, die junggebliebene Restauratorin mit einer Passion für gefälschte Modetaschen hadert mit der Wahrheit und Severin lässt sein gescheitertes  Künstlerdasein hinter sich und beginnt mit Kunst zu handeln.

Subtil zeichnet das NiNA Theater die Geschichte von vier Individualisten auf der Suche nach dem eigenen Ich, die sich mit Glauben, Kunst und der Kunst des Lebens auseinandersetzen. Sie müssen sich den Fragen des Seins und der Vergänglichkeit stellen und für sich entscheiden, wann die Wahrheit zur Lüge, wann die Lüge zur Wahrheit wird, ob die Wahrheit immer wahr und die Lüge stets gelogen ist. Mit stimmungsvoller Musik und Projektionen wird der ganze Kirchenraum zur Bühne, indem die Protagonisten mit Sprachspielen, viel Humor und Augenzwinkern die wichtigsten Themen des Lebens angehen.

„Man sieht nur was man weiss“ ist ein packender Bilderbogen um Wahrheit und Lüge, ein Spiel mit Perspektiven, bei dem Schichten freigelegt werden, ein Kaleidoskop poetischer Bilder mit viel Musik.