Familienbande

 

Familienbande

ein Theaterstück von Ueli Blum


Uraufführung :

2011 NiNA Theater in Kreuz Kultur Solothurn, Musik: Michael Wernli


Rechte:

Rechte beim Autor - Ansichtsexemplare können bei Ueli Bum bestellt werden.


Besetzung: 1 Dame 3 Herren


Inhalt:

Vier Geschwister, vier Temperamente, vier Perspektiven, vier Tonarten, vier Welten. Als unverhofft ihr Vater stirbt, müssen sie sich zusammenraufen, die Beerdigung ausrichten, das Erbe teilen, eine Lösung für Mutter finden und dabei wird sie doch fast vergessen...

Eltern sterben, Freunde verschwinden, Ehen lösen sich auf. Aber Geschwister können sich nicht scheiden lassen: Die Bande sind also stark und bevor man sich über das Erbe oder verratene Ideale in die Haare gerät, greift man lieber in die Saiten, der Harmonie(n) wegen. Denn was die Geschwister verbindet, ist die Musik, sind die Songs von damals, als die Welt offen und Träume noch möglich waren.

Und während man in Erinnerungen swingt, rockt und singt, keimt - leise, still und heimlich - die Frage nach Mutters Geheimnis... und man wird feststellen, dass meistens alles ganz anders ist als erwartet, und man nie zu alt ist, um selber über sein Leben zu bestimmen.

Situationskomisch, musikalisch und mit dem Charme der tapfer Gescheiterten!

Pressestimmen:

Manchmal bleibe einem das Lachen aber auch im Halse stecken - etwa wenn die falschen Fassaden abrupt zerbrechen. Jeder der vier Charaktere wird im Laufe des Stücks mit seinen dunkleren Seiten konfontiert. Und am Schluss die faustdicke Überraschung, die Erkenntnis der vier Geschwister, dass die nach dem Tod des Gatten vermeintlich geschwächte Mutter in Wahrheit die lebenstüchtigste aller Scheidegger ist.

Eine Geschichte, wie sie das Leben wohl tausendmal schrieb, wird in der Interpretation des NiNA Theaters zu einem fulminanten Theaterereignis. Witzig, unterhaltsam, frech – mit rasanten Szenen- und Stimmungswechseln sowie spannenden Dialogen. Und dann die Musik. Sie gibt dem Stück zusätzlichen Drive. Die Schauspieler greifen tüchtig in die Tasten und Saiten. Mit fetzigen und höchst eigenwilligen Kürzest-Interpretationen von Rock’n’Roll- und Pop-Klassikern begeistern sie. Unbedingt sehenswert. (Neue Luzerner Zeitung)