Die Zertanzten Schuhe

 

Die Zertanzten Schuhe

ein Märchen von Ueli Blum nach den Gebrüdern Grimm:


Uraufführung:

2000 - an der Landesbühne Niedersachsen Nord; Musik Erich A. Radke; 

2011/2012 - nachgespielt durch das Theater der Jungen Welt in Leipzig,

2017 - Uraufführung der Schweizer Mundartfassung durch die Märchenbühne Stans


Rechte:

Rechte der Originalfassung beim Autor. Rechte der Neubearbeitung von Kay Link bei Bloch Erben, Berlin - Ansichtsexemplare können bei Ueli Bum bestellt werden.


Mindestbesetzung: 3 Damen, 3 Herren

Rollen: 6 weibliche und 12 männliche Rollen


Inhalt:

Am Hofe des Sonnekönigs herrscht Ratlosigkeit. Der König selbst ist ausser sich. Immer grösser ist allmählich der Berg von Schuhen geworden, der sich in seinem Schloss anhäuft. Es sind die Schuhe seiner Töchter, und jeden Morgen kommen drei neue Paare dazu. Der Vater hat den Verdacht, dass seine Töchter die Nächte mit verbotenem Tanz verbringen: „Es muss sofort etwas passier‘n. Es kostet Geld und kostet Kraft, ist skandalös und ekelhaft. Ich fange an, mich zu blamier‘n!“ Doch weder können aufwendige Schlösser und Ketten vor ihren Schlafzimmertüren das geheimnissvolle Tun verhindern. Elf Bewerber haben schon versucht hinter das Geheimnis zu kommen und schon fürchtet der Haushofmeister, dass sich kein neuer mehr finden lässt, da betritt ein armer, ausgemusterter Soldat die Szenerie... 

Pressestimmen:

(...) In dieser gelungene Verpackung nimmt die Geschichte ihren Lauf, pendelnd zwischen moderner Kinderoper, verwunschenem Gauklerspiel und einer märchenhaft verfremdeten Satire. Ueli Blum zeigt seine Stärke vor allem in zwei Aspekten: Der slapstickhaft komisch gestalteten Vater-Töchter Beziehung, die alltäglich familiäre Streitfragen wie den abendlichen Disco-Besuch in einer höfischen Kulisse ironisiert, und andererseits der wirkungsvollen Gestaltung  traumähnlicher, nebulöser Begebenheiten.  (Wilhelmshavener Zeitung)