Das Kalte Herz

 

Das Kalte Herz

von Ueli Blum nach dem Märchen von Wilhelm Hauff


Uraufführung

1997 - Landesbühne Niedersachsen Nord, Musik: Udo Becker;

2018 - nachgespielt durch das Stadttheater Baden Baden


Rechte:

Aufführungsrechte bei Hartmann und Stauffacher Verlag in Köln


Mindestbesetzung: 2 Damen, 4 Herren

Rollen: 2 weibliche und 6 männliche Rollen


Inhalt:

Wann immer der lebenslustige Köhlerssohn Peter Munk am Wochenende an ein Fest geht, trifft er auf den reichen Ezechiel, den hochmütigen Schlurker und auf den Tanzbodenkönig, dem alle Mädchen nachlaufen. So sein wie sie möchte der Kohlenmunkpeter.

Er lässt sich von den Schattengestalten des Waldes, dem Glasmännlein und dem Holländer Michel helfen. Allerdings zu einem hohen Preis. Peter muss Michel sein lebendiges, pochendes Herz verpfänden und sich eines aus Stein einsetzen lassen. Peter ist nun nicht mehr nur unempfindlich am Leid seiner Mitmenschen, er wird auch unfähig, Freude und Glück zu empfinden. Ein letztes Mal hilft ihm das Glasmännlein.

In der Bühnenfassung von Ueli Blum mit viel Musik und Liedern ist das Erwachsenwerden des jungen Peters, seine Suche nach der eigenen Idendität zentrales Thema.


Pressestimmen:

Mit seiner effektvollen neuen Bühnenfassung von Wilhelms Hauffs Märchen „Das kalte Herz“ hat Blum der Landesbühne zu einem Vorweihnachtsknüller verholfen. Was Blum als Autor vor die Bühnenrampe schickt ist ein frischer Köhlerbub namens Peter - etwas töricht, scheinabr irregeleitet, aber letztlich doch unwiderstehlich lieb. Blum hat Hauffs Mittelpunkt-Figur, eben jenen glückssuchenden armen Peter, zu einer auch heute noch nachempfindbaren Gestalt geformt, dem die Kinder im Parkett alles Gute wünschen und (fast) alles Unschöne verzeihen. (Wilhelmshavener Zeitung)